Wasserschildkröten

 

 

Buchtipp

Wapelhorst: Schmuckschildkröten, 6,95 Euro

Verhalten während der Überwinterung

Warme Überwinterung

Bei einer warmen Überwinterung verhalten sich die Wasserschildkröten wie sonst auch, sie werden so gepflegt wie sonst auch.

Verminderte Aktivitätsphase

Wird mit den Schildkröten eine verminderte Aktivitätsphase durchgeführt, so sind sie, wie das Wort schon sagt, weniger aktiv. Sie können zwar noch schwimmen und sonnen sich auch, doch sind sie deutlich weniger aktiv als man dies bei höheren Wassertemperaturen gewohnt ist.

Winterstarre (im Keller oder Kühlschrank)

Bei einer Winterstarre rührt sich eine Wasserschildkröte fast gar nicht mehr, sie liegt recht Regungslos im kalten Wasser und streckt nur selten ihren Kopf zum Atmen aus dem Wasser. Wenn man die Tiere kurz anstubst zucken sie etwas, dies sollte man jedoch so selten wie möglich machen um die Tiere nicht zu sehr zu stören.

 

Fütterung während der Überwinterung?

Verminderte Aktivitätsphase

Bei der verminderten Aktivitäsphase kann eine Wasserschildkröte weiterhin gefütter werden. Jedoch nehmen selbst so ausgesprochene Pflanzenfresser wie Schmuckschildkröten dann meist nur noch tierische Futtermittel zu sich. Um pflanzliche Nahrung verdauen zu können sind nämlich deutlich höhere (Körper-)Temperaturen notwendig als sie bei der verminderten Aktivitäsphase gebobten werden.

Winterstarre (im Keller oder Kühlschrank)

Während der Winterstarre wird eine Schildkröte gar nicht gefüttert. Aufgrund der tiefen Temperaturen ist der Stoffwechsel so stark runtergefahren, dass eine Wasserschildkröten sowieso keine Nahrung zu sich nehmen würde.
Während der Vorbereitung muss die Wasserschildkröte jedoch weiterhin gefüttert werden. Bei sinkenden Temperaturen nimmt eine Wasserschildkröte zunächst keine Pflanzliche Nahrung zu sich, tierische Futtermittel werden jedoch auch bei tieferen Temperaturen (bis etwa 15°C, je nach Art) noch aktzeptiert, jedoch wird deutlich weniger als bei sommerlichen Temperaturen gefressen. Damit während der Winterstarre eventuelle Futterreste nicht im Darmtrackt der Schildkröte gammel können, reduziere ich bei sinkenden Temperaturen die Fütterung und stelle sie etwa bei 17°C ganz ein. Dann lasse den Tiere noch etwa zwei Wochen bei diesen Temperaturen und etwa drei bis fünf Stunden Beleuchtungsdauer (=> Spot/hqi, also die Möglichkeit zum sonnen mit aufwärmen) um restliche Nahrung zu verdauen. Anschließend werden die Temperaturen weiter gesenkt und die Beleuchtungsdauer verkürzt.
Nach der Winterstarre nimmt eine Wasserschildkröte bei steigenden Temperaturen wieder Nahrung zu sich, sobald sie dies freiwillig tut wird wieder normal gefüttert und die Temperaturen und Beleuchtungslänge können weiter zunehmen.

Powered By Website Baker