Ouachita-Höckerschildkröten, Graptemys ouachitensis

Die Ouachita-Höckerschildkröte ist nach dem Fundort des Typus-Exemplares (also der Schildkröte nach der die Art ursprünglich beschrieben wurde) benannt. Die Typus-Lokalität ist „Ouachita River, four miles northeast of Harrisonburg, Louisiana”. Diese Wasserschildkröte wurde von CAGLE im Jahr 1953 als Unterart von Graptemys pseudogeographica beschrieben.

Typische Kopfzeichnung von Graptemys ouachitensis, der Ouachita-Höckerschildkröte

Aussehen

Im Zoohandel werden Höckerschildkröten leider nicht sauber nach Arten getrennt angeboten. Meistens ist es eine Mischung aus Graptemys p. pseudogeographica, Graptemys p. kohnii und Graptemys ouachitensis. Die Ouachita-Höckerschildkröten kann man von den anderen beiden Höckerschildkröten einfach anhand ihrer Kopfzeichnung unterscheiden.

Ouachita-Höckerschildkröten gehören zu den schmalköpfigen Höckerschildkröten (wie Graptemys nigrinoda, G. flavimaculata, G. oculifera & G. sabinensis)

Betrachtet man den Kopf von Ouachita-Höckerschildkröten von der Seite, so gibt es viele Längsstreifen und drei auffällige Punkte. Der oberste Punkt ist der Postocular-Punkt, das bedeutet „hinter dem Auge“. An dieser Stelle haben auch die beiden Unterarten von Graptemys pseudogeographica ein Zeichnungselement. Aber bei Graptemys ouachitensis ist dieser Fleck in der Regel von allen Nacken- und Kopfstreifen losgelöst. Der zweite Punkt befindet sich unter dem Auge und der dritte unter der Mundöffnung. Die beiden letztgenannten Flecken sind bei den Graptemys pseudogeographica nicht oder nur ganz schwach ausgebildet.

Größe & Gewicht

Ausgewachsene Weibchen haben ein Bauchpanzer-Länge (PL, Plastron length) von maximal 18,2-22,0 cm, männliche Ouachita-Höckerschildkröten bleiben mit 7,6-10,9 cm deutlich kleiner (LINDEMAN 2013). Andere Autoren geben die gerade Rückenpanzer-Länge (SCL, straight-line carpace length) an, danach erreichen weibliche Ouachita-Höckerschildkröten maximal 24,0 cm und Männchen 14 cm (GIBBONS & LOVICH 1990).

In der Natur haben ausgewachsene Männchen in der Regel eine Panzerlänge zwischen 10,9-13,7 cm und wiegen 161-309 g. Weibchen sind mit 16,3-24,2 cm Panzerlänge und 557-2300 g deutlich größer und schwerer (VOGT 1980).

Verbreitung

Das Verbreitungsgebiet der Ouachita-Höckerschildkröte (Graptemys ouachitensis) ist groß. Sie bewohnt den Mississippi-Fluss mit seinen Zuflüssen. Daher kommt sie in den USA in folgenden Bundesstaaten vor: Alabama, Arkansas, Georgia, Illinois, Indiana, Iowa, Kansas, Kentucky, Louisiana, Minnesota, Mississippi, Missouri, Ohio, Oklahoma, Tennessee, Texas, West Virginia, Wisconsin (TTWG 2017).

Verbreitungsgebiet der Ouachita-Höckerschildkröte (Graptemys ouachitensis) [Karte: Cougar Hunta, Quelle]

Das Verbreitungsgebiet der Ouachita-Höckerschildkröte (Graptemys ouachitensis) überschneidet sich in weiten Teilen mit den beiden Unterarten von Graptemys pseudogeographica, teilweise auch mit der Echten Landkartenschildkröte (Graptemys geographica).

Aquarium

Zur artgerechten Haltung von Ouachita-Höckerschildkröten sollte das Aquarium für Weibchen mindestens eine Länge von 150 cm haben, also ein klassisches 375-Liter-Becken. Die männlichen Graptemys ouachitensis bleiben deutlich kleiner, für sie genügt ein 80 cm-Aquarium. Das sind jeweils Mindest-Behältergrößen, natürlich stört es die Wasserschildkröten nicht wenn sie mehr Platz haben.

Viel Einrichtung benötigt ein Aquarium für Höckerschildkröten nicht. Etwas Bodengrund in Form von Sand oder Kies, ein paar Wurzeln oder Steine zur Strukturierung und das war es schon fast. Sehr wichtig ist ein Landteil, denn Höckerschildkröten sind Sonnenanbeter. Da Höckerschildkröten relativ empfindliche Bauchpanzer haben, sollte der Sonnenplatz nicht aus Stein sein, sondern aus Holz. Geeignet sind zum Beispiel Kork oder Weidenholzbrücken. Für weibliche Höckerschildkröten muss auch ein Eiablageplatz zur Verfügung stehen, ansonsten droht eine Legenot (auch wenn sie ohne Männchen gehalten werden).

Da Höckerschildkröten wert auf sauberes Wasser legen, ist eine großer Außenfilter zu empfehlen und regelmäßige Wasserwechsel nötig.

Beleuchtung

Höckerschildkröten sind lichthungrig. Sie benötigen eine hochwertige Beleuchtung. Mit billigen Spots und einer Leuchtstoffröhre wird eine Höckerschildkröte nicht glücklich. Die einzig sinnvolle Beleuchtung für Höckerschildkröten ist eine Halogen-Metalldampf-Lampe mit UV-Anteil (auch als hqi abgekürzt). Diese Lampen sind nicht nur sehr hell, sie liefern auch das lebensnotwendige UV-B-Licht, welches zur Vitamin D-Bildung nötig ist. Außerdem werden sie sehr warm, so dass bei passendem Abstand die nötigen 40-45 °C auf dem Landteil erreicht werden.

In der Beleuchtungs-Rubrik erfährst du noch viel mehr zum Thema Licht!

Für Jungtiere und männliche Höckerschildkröten genügt eine hqi mit 35 Watt, beispielsweise das SolarRaptor HID-Lamp Set inkl. EVG + ClampLamp* oder das Exo Terra Sun Ray Beleuchtungskomplettset*. Für Weibchen sollte es eine 70 Watt-Lampe sein, ich empfehle folgendes Komplett-Set: Lucky Reptile Bright Sun Set Turtle*.

Ernährung in der Natur

PIERCE (1992) berichtet, dass sich Ouachita-Höckerschildkröten in der Natur im Schnitt zu einem Drittel von pflanzlichem Material ernähren. Weibliche Ouachita-Höckerschildkröten fraßen zu 59 % Köcherfliegen, 9 % Weichtiere, 1 % Asseln, 2 % Käfer, 29 % Pflanzen und 11 % Algen. Männliche Graptemys ouachitensis hingegen fraßen zu 33 % Fisch, 17 % Käfer und zu 50 % Pflanzen.

In der Natur sieht die Nahrung von Ouachita-Höckerschildkröten, aufgesplittet nach Jungtieren, ausgewachsenen Männchen, kleinen Weibchen (unter 16 cm Panzerlänge) und ausgewachsenen Weibchen, folgendermaßen aus (nach LINDEMAN 2013):

jungmännl.kl. weib.gr. weib.
Muscheln1 %1 %
Schnecken44 %1 %
Flohkrebse12 %
Insekten20 %85 %16 %51 %
Moostierchen1 %34 %14 %
Schwämme0,3 %6 %1 %
Fisch5 %
Algen8 %12 %42 %17 %
Blätter1 %7 %
Tausendblatt12 %

In anderen Untersuchungen ist der Anteil pflanzlicher Nahrung bei ausgewachsenen Weibchen mit 44 % größer. Nach VOGT (1981) besteht die Nahrung ausgewachsener Weibchen zu 31,5 % aus Pflanzen (Wasserschrauben Vallisneria, Laichkräuter Potamogeton, Wasserlinsen Lemna und Algen), gefolgt von Eintagsfliegen-Larven und Köcherfliegen-Larven.

In ERNST & LOVICH (2009) gibt es eine Zusammenfassung, welche Futtermittel Ouachita-Höckerschildkröten in der Natur nutzen. Die List ist sehr lang: Schwämme (Spongilidae), Kelchwürmer (Entoprocta), Moostierchen (Plumatella repens), Egel (Hirudinea), Regenwürmer (Lumbricidae), Körbchenmuscheln (Corbicula sp.), Schnecken (Gastropoda), kleine aquatische Krebstiere (Amphipoda, Copepoda, Ostracoda), Hundertfüßer (Chilopoda), Asseln (Isopoda), Flusskrebse (Cambaridae), Spinnen (Araneae), Insekten (inklusive Käfer [Coleoptera: Elmidae], Köcherfliegen [Hydropsyche sp.], Libellen (Odonata), Zweiflügler [Diptera: Chironomidae, Simulidae, Tipulidae], Eintagsfliegen [Ephemeroptera], Wanzen & Wasserläufer [Hemiptera: Corixidae, Gerridae], Hautflügler [Formicidae, Ichneumonidae], Großflügler [Megaloptera]), Fisch (als Aas), Jungvögel (als Aas), Algen und Pflanzen (Chelone glabra, Lemna sp., Myriophyllum sp., Potamogeton sp., Sagittaria sp., Ulmus americana, Vallisneria sp.).

Das was oben in der Tabelle als „Insekten“ zusammengefasst wurde, sieht in dieser Liste schon nach mehr aus. Und auch in dieser Liste sind die Insekten nur ganz grob aufgeführt. Die Hautflügler ist beispielsweise eine riesige Familie mit vielen verschiedenen Arten, beispielsweise alle Ameisenarten und die artenreichen Schlupfwespen.

Fütterung

Wenn man die Ernährung in der Natur kennt, ist die Fütterung eigentlich ganz einfach. Das alles können Höckerschildkröten auch im Aquarium fressen. Als Grundfutter verwende ich Bachflohkrebse und andere getrocknete Futtertiere, wie Wasserflöhe und Mückenlarven. Des weiteren freuen sich Höckerschildkröten über Frostfutter, wie Rote Mückenlarven und Muscheln. Muscheln gehören zu den Weichtieren und werden auch in der Natur viel gefressen. Auch Lebendfutter, beispielsweise Regenwürmer und Asseln, sollte regelmäßig auf dem Speiseplan stehen.

Höckerschildkröten fressen im Wasser, das Futter wird einfach ins Wasser geworfen!

Der Anteil pflanzlicher Nahrung sollte bei weiblichen Höckerschildkröten mindestens bei 40 % liegen. Dazu sind insbesondere Algen und Wasserpflanzen (z. B. Wasserpest und Entengrütze) gut geeignet. Hat man nicht genügend Wasserpflanzen, so sind Löwenzahn und andere Wildkräuter eine gute Alternative. Ansonsten ist es auch möglich Salat zu füttern. Bei Männchen und Jungtieren sollten auch regelmäßig Pflanzen angeboten werden. Jungtiere fressen durchaus auch Pflanzen! Männliche Höckerschildkröten oft kaum.

Höckerschildkröten neigen extrem zu Vitamin A-Mangel. Um diesem vorzubeugen sollten sie einmal pro Woche mit geriebener Möhre gefüttert werden.

Während Jungtiere im ersten Lebensjahr ruhig einmal täglich gefüttert werden können, sollten ältere Höckerschildkröten nur drei bis vier mal pro Woche tierisches Futter oder Pellets erhalten. Ansonsten wachsen die Wasserschildkröten zu schnell. Die Futtermenge sollte so bemessen sein, dass nach 10 Minuten alles weg ist. Pflanzen sollten immer zur Verfügung stehen, davon kann eine Schildkröte so viel fressen wie sie möchte.

Ein gutes Pellet-Futter mit hohem Rohfaser-Anteil für Höckerschildkröten ist Turtle Adult Nature* von Sera.

Zur Kalzium-Versorgung muss immer ein Stück Sepia im Wasser schwimmen.

Temperatur und Überwinterung

Ouachita-Höckerschildkröten haben ein großes Verbreitungsgebiet mit starker Nord-Süd-Ausrichtung, daher gibt es nicht DIE richtige Temperatur für diese Wasserschildkröten. Grundsätzlich sollte die Temperatur im Jahresverlauf schwanken. Im Sommer kann die Wassertemperatur ruhig auf 28 °C steigen. Im Winter hingegen muss die Temperatur unter 15 °C liegen.

Wenn du deine Ouachita-Höckerschildkröte neu hast oder sie bisher bei dir noch nicht überwintert wurde, dann empfehle ich dir die Südosten-Tabelle:

MonatLicht-
Länge
Wasser-
Temp.
Januar0 h10-15 °C
Februar0h10-15 °C
März6 h17-20 °C
April8 h21 °C
Mai10 h24 °C
Juni13 h27 °C
Juli13 h28 °C
Aug.11 h28 °C
September10 h25 °C
Oktober8 h22 °C
November5/3/1/0 h17-20 °C
Dezember0 h10-15 °C

Werden die Höckerschildkröten bei dieser Überwinterung nicht richtig ruhig, dann solltest du sie kälter überwintern (4-8 °C) und kannst (aber musst nicht unbedingt) auch länger überwintern. Denn dann kommen die Höckerschildkröten, bzw. deren Vorfahren vermutlich aus einem weiter nördlich gelegenen Teils des Verbreitungsgebietes. Du kannst dann die Norden-Tabelle nutzen:

MonatLicht-
Länge
Wasser-
Temp.
Januar0 h4-8 °C
Februar0h4-8 °C
März0 h4-8 °C
April6 h15-20 °C
Mai10 h20 °C
Juni13 h23 °C
Juli14 h26 °C
Aug.12 h25 °C
September8 h20 °C
Oktober4/0 h17-20 / 10-15 °C
November0 h4-8 °C
Dezember0 h4-8 °C

Die Überwinterung kann im Keller oder im Kühlschrank stattfinden, Details erfährst du in der Überwinterungsrubrik auf dieser Homepage.

Gruppenhaltung

Weibliche Ouachita-Höckerschildkröten sind meistens relativ verträglich, daher kann man sie in Gruppen halten. Besteht die Gruppe aus drei oder mehr Weibchen, so funktioniert es meistens besser als bei nur zwei Weibchen. Aber man kann Weibchen auch problemlos alleine halten. Bei der Gruppenhaltung müssen die Schildkröten gut beobachtet werden und bei Anzeichen für Stress (andauerndes Sonnen eins Exemplars, Beißereien) müssen die Wasserschildkröten getrennt werden.

Im Zweifel ist für Höckerschildkröten die Einzelhaltung immer die bessere Wahl.

Die Männchen von Graptemys ouachitensis müssen getrennt von den Weibchen gehalten werden. Männchen sind ständig paarungsbereit und würden die Weibchen mit ihrem andauerndem Balzverhalten und regelmäßigen Paarungsversuchen nur unnötig stressen.

Man kann die Männchen von Ouachita-Höckerschildkröten mit anderen Höckerschildkröten-Männchen mit ähnlichen Temperaturansprüchen oder einem Zierschildkröten-Männchen gemeinsam halten. Eine sogenannte Männchen-WG. Dazu gibt es ein Video auf YouTube: https://youtu.be/h8HB1OZRt04 Am besten wählt man unterschiedliche Höckerschildkröten-Arten bei der Männchen-WG, denn mit anderen Männchen der gleichen Art entsteht am wahrscheinlichsten Stress. Auch bei einer Männchen-WG muss man immer damit rechnen, dass sich einzelne Tiere nicht gut in die Gruppe einfügen und man sie vom Rest getrennt halten muss.

Zucht

Männchen sind ab einer Panzerlänge von 7 cm geschlechtsreif, weibliche Ouachita-Höckerschildkröten erst mit 15-16 cm (WEBB 1961). Zur Verpaarung werden die Geschlechter im Herbst oder Frühjahr für ein paar Tage zusammengesetzt. Eiablagen finden dann im Frühjahr und Sommer statt. Es sind mehrere Gelege pro Jahr möglich, wobei ein Gelege aus 5 bis 15 Eiern besteht. Bei einer Bruttemperatur von 25-28 °C entstehen fast ausschließlich Männchen, bei 30-32 °C schlüpfen hingegen fast ausschließlich weibliche Jungtiere.

In der Natur vermischen sich Graptemys ouachitensis und Graptemys pseudogeographica, trotz des überschneidenden Verbreitungsgebietes nicht, weil es Unterschiede im Paarungsverhalten gibt. So sind ist die Anzahl der Berührungen bei der Vibration mit den Krallen an den Vorderbeinen bei der Ouachita-Höckerschildkröte nur etwa die Hälfte der Berührungen die Graptemys pseudogeographica macht. Mit Graptemys geographica hingegen gibt es in der Natur Mischlinge.

Systematik

Wissenschaftliche Namen sollen es vereinfachen, dass man sich weltweit über Tierarten unterhalten kann und dabei immer genau die gleiche Tierart meint. Es gibt aber auch Arten, da gibt es verschiedene Meinungen was richtig ist. Bei der Ouachita-Höckerschildkröte haben wir so einen Fall.

Graptemys ouachitensis = Graptemys ouachitensis ouachitensis = Graptemys pseudogeographica ouachitensis

Ursprünglich wurde die Art als Unterart von Graptemys pseudogeographica beschrieben, hieß also dann Graptemys pseudogeographica ouachitensis. Später wurde sie als eigenständige Art angesehen und hieß dann Graptemys ouachitensis. Heute ist es immer noch eine eigene Art. Wenn man die Sabine-Höckerschildkröte als Unterart von Graptemys ouachitensis ansieht, dann muss die Ouachita-Höckerschildkröte Graptemys ouachitensis ouachitensis heißen und die Sabine-Höckerschildkröte Graptemys ouachitensis sabinensis. Auf zierschildkroete.de nutze ich jedoch sabinensis als eigene Art, also Graptemys sabinensis, daher wird die Ouachita-Höckerschildkröte hier auch nur mit einfachem ouachitensis geschrieben.

Das letzte Wort ist bei der Systematik der Höckerschildkröten aber bestimmt noch nicht gesprochen.

Schutzstatus

Alle Höckerschildkröten sind im CITES-Anhang III und im Anhang C der EU-Artenschutzverordnung geführt. Sie benötigt beim Handel innerhalb der EU jedoch keinerlei Papiere und ist auch nicht meldepflichtig.

Literatur

Cagle, F.R. (1953): Two new subspecies of Graptemys pseudogeographica. – Occasional Papers of the Museum of Zoology of the University of Michigan 546: S. 1–17.

Ernst, C. H. & J. E. LOVICH (2009): Turtles of the United States and Canada – Second Edition. – The John Hopkins University Press (Baltimore): 827 S. 

Gibbons, J. W. & J. E. Lovich (1990): Sexual dimorphism in turtles with emphasis on the slider turtle (Trachemys scripta). – Herpetol. Monogr. (4): S. 1-29.

Lindeman, P. V. (2013): The Map Turtle and Sawback Atlas – Ecology, Evolution, Distribution, and Conservation. – University of Oklahoma Press (Norman), 460 S.*

Turtle Taxonomy Working Group [Rhodin, A.G.J., J.B. Iverson, R. Bour, U. Fritz, A. Georges, H.B. Shaffer & P.P. van Dijk] (2017): Turtles of the World: Annotated Checklist and Atlas of Taxonomy, Synonymy, Distribution, and Conservation Status (8th Ed.). – In: Rhodin, A.G.J., J.B. Iverson, P.P. van Dijk, R.A. Saumure, K.A. Buhlmann, P.C.H. Pritchard & R. A. Mittermeier (Hrsg.): Conservation Biology of Freshwater Turtles and Tortoises: A Compilation Project of the IUCN/SSC Tortoise and Freshwater Turtle Specialist Group. – Chelonian Research Monographs 7: S. 1–292.

Pierce, L. (1992). Diet content and overlap of six species of turtle among the Wabash River. – Masters Thesis, Eastern Illinois University (Charleston, Illinois), 62 S.

Vogt, R. C. (1980): Natural history of Graptemys pseudogeographica and Graptemys ouachitensis in Wisconsin. – Tulane Studies in Zoology and Botany 22(1): S. 17-48.

Vogt, R. C. (1981): Food partitioning in three sympatric species of map turtles, genus Graptemys (Testudinata, Emydidae). – American Midland Naturalist (105): S. 102-111.

Webb, R. G. (1961): Observations on the life histories of turtles (genus Pseudemys and Graptemys) in Lake Texoma, Oklahoma. – American Midland Naturalist (65): S. 193-214.