Papua-Weichschildkröten, Carettochelys insculpta

Die Papua-Weichschildkröten werden auf Englisch pig-nosed turtle genannt, also Schweinsnasen-Schildkröte. Ein treffender Name für diese absolut skurrile Wasserschildkröte, sie ist sicherlich die am seltsamsten aussehende Schildkröte überhaupt. Man muss sie einfach lieben. Zu ihren auffälligen Merkmalen gehören die flossenartigen Vordergliedmaßen (die sonst nur bei Meeresschildkröten zu finden sind), der unverwechselbare schweinenasenartige Kopf und die lederartige Haut, die Rücken- und Bauchpanzer anstelle von Hornschuppen bedeckt, was diese Schildkröte für Wissenschaftler:innen und Hobbyist:innen gleichermaßen sehr interessant macht.

Fun-Fact: Man unterscheidet ja Halsbergerschildkröten, die ihren Hals im Panzer einziehen können, und Halswenderschildkröten, die ihren Hals s-förmig an den Panzer anlegen, die Papua-Weichschildkröte ist die Übergangsform zwischen beiden.

Herkunft

Das natürliche Verbreitungsgebiet von Carettochelys insculpta liegt auf der Südhalbkugel, zum einen im Süden der Insel Neuguinea (Länder Indonesien und Papua-Neuguinea) außerdem im Norden (Northern Territory) von Australien (TTWG 2017). Die Papua-Weichschildkröte bewohnt dort Seen, Flüsse, Lagunen und Flussmündungen. Eigentlich ist es eine Süßwasserschildkröte, sie wird jedoch manchmal in Brackwasser und gelegentlich sogar im offenen Meer angetroffen. Der typische Wasserstand beträgt 2 m, aber oftmals ist er höher (GEORGES et al. 2008).

Der alternative englische Name Fly river turtle bezieht sich nicht auf das Schwimmverhalten, welches tatsächlich wie ein Flügelschlag unter Wasser aussieht, sondern auf den größten Fluss Neuguineas, welcher Fly heißt.

Schutzstatus: CITES & IUCN

In der Roten Liste der IUCN wird die Papua-Weichschildkröte als endangered, also gefährdet in ihrem Bestand geführt. Dies liegt zum einen daran, dass Fleisch und Eier vom Menschen verzehrt werden, der Lebensraum zerstört wird und zum anderen am internationalen Tierhandel. Im Washingtoner Artenschutzabkommen (CITES) wird sie im Anhang II geführt und ist daher im Anhang B der EU-Artenschutzverordnung. Man benötigt also einen Herkunftsnachweis für diese Schildkrötenart und muss sie anmelden.

Kaufen

Durch die Unterschutzstellung von Carettochelys insculpta sollten in Europa keine Wildfänge mehr im Handel erhältlich sein. Möchte man eine Papua-Weichschildkröte kaufen, so muss man sich also nach Nachzuchten umsehen. Gelegentlich werden von Reptilienhändlern Jungtiere angeboten. Woher die kommen? In Indonesien gibt es eine CITES-Quote, daher dürfen “Nachzuchten” aus Indonesien exportiert werden. Dabei soll es sich eigentlich um in Gefangenschaft gezüchtete Papua-Weichschildkröten handeln, aber es werden auch Eier in der Natur eingesammelt und dann für den Export ausgebrütet (SAMEDI & ISKANDAR 2000).

Größe & Gewicht

Die Papua-Weichschildkröte ist eine relativ groß werdende Wasserschildkröte. Beim Schlupf sind Carettochelys insculpta gerade einmal 4-5 cm lang und wiegen 25-30 g, sie erreichen aber später eine Panzerlänge von bis zu 57 cm bei einem Gewicht von bis zu 22 kg. Wobei die Tiere in Australien kleiner bleiben als in Neuguinea (GEORGES et al. 2008). Für ein “normales” Aquarium sind diese Schildkröten also nicht geeignet.

Haltung im Aquarium

Das Aquarium für diese schwimmfreudigen Schildkröten sollte eine Länge von der 8fachen Panzerlänge haben und einen Wasserstand von mindestens der 3-5fachen Panzerlänge. Sprich: für ausgewachsene Papua-Weichschildkröten muss das Aquarium 4,5 m lang sein bei einem Wasserstand von etwa 2 m. Kann man sicherlich irgendwie im Wohnzimmer realisieren, aber kostet natürlich.

Der Panzer von Papua-Weichschildkröten bietet weniger Schutz, als bei anderen Wasserschildkröten. Daher verbuddeln sich die Schildkröten gerne im Bodengrund, um sich vor Fressfeinden zu verstecken. Ein weicher Bodengrund, in Form von nicht scharfkantigem Quarzsand mit einer Schichtdicke mindestens ein paar Zentimeter mehr als der Panzer hoch ist, ist daher zu empfehlen.

Papua-Weichschildkröte mit Großfischen im Berliner Zoo

Die Wassertemperatur sollte fast das ganze Jahr über bei 28-33 °C liegen. Um die Zucht anzuregen und einen natürlichen Hormonhaushalt zu gewährleisten ist eine mehrmonatige Phase kühlerer Wassertemperatur nötig. Unter 26 °C Wassertemperatur fühlen sich Papua-Weichschildkröten nicht wohl.

Um lange Freude an den Papua-Weichschildkröten zu haben ist ein pH-Wert zwischen 7,5 und 8,5 zu empfehlen. Insbesondere Jungtiere sind anfällig für Infektionen (mit dem Pilz Sphagnalium spp.) von Haut und Panzer, welche unbehandelt zum Tod führen können (GEORGES et al. 2008). Eine leistungsstarke Filterung ist absolut notwendig, zum einen weil Papua-Weichschildkröten empfindliche Haut und Panzer haben und zum anderen, weil ihre pflanzliche Kost das Wasser stark belastet.

Landteil

Insbesondere wenn zu Beginn der Trockenzeit die Luft- und Wassertemperatur sinkt, müssen Papua-Weichschildkröten sich sonnen, um ihre Körpertemperatur zu regulieren. Dazu verlassen Carettochelys insculpta das Wasser allerdings nicht, sondern halten sich dafür in flachem Wasser (z. B. ein in das Wasser gefallener Baumstamm) auf, um sich den Sonnenstrahlen auszusetzen. Jungtiere sonnen sich in der Regel nicht (HEAPHY 1990). Zudem werden warme Quellen zur Thermoregulation aufgesucht (GEORGES et al. 2008). Ein Landteil zum Sonnen ist daher nicht notwendig. Für Weibchen muss jedoch ein Eiablageplatz zur Verfügung stehen. Oftmals legen weibliche Papua-Weichschildkröten trotz Eiablageplatz ihre Eier ins Wasser ab, werden die Eier geborgen, ohne von großen Fischen oder den Schildkröten beschädigt zu werden, können daraus sogar noch Jungtiere schlüpfen. Die genauen Ansprüche an den Eiablageplatz sind noch nicht bekannt (VISSER & ZWARTEPOORTE 2005).

Handhabung

Eine Papua-Weichschildkröte aus dem Aquarium herausnehmen, sollte man nur wenn es wirklich unbedingt notwendig ist. Sie fuchteln mit ihren Flossen dann wie wild und sind mit ihrer glatten, ledrigen Haut nur schwer zu greifen. Außerhalb des Wassers färbt sich der Bauchpanzer von Carettochelys insculpta schnell rötlich, das Blut sackt förmlich nach unten, wenn der Wasserdruck fehlt. Das kann sogar zu Blutergüssen führen. Daher müssen insbesondere größere Papua-Weichschildkröten auf weichen Handtüchern oder besser in flachem Wasser transportiert werden.

Ernährung in der Natur

Die Papua-Weichschildkröte ist ein Gemischtköstler, mit einem größeren Anteil pflanzlichen (92 %) als tierischen (8 %) Futters. Das Hauptfuttermittel ist die Wasserschraube (Vallisneria spiralis). Zwischen den Geschlechtern gibt es keine Unterschiede im Anteil tierischer Nahrung. Die Nahrung von Jungtieren unterscheidet sich auch nicht wesentlich von der Ernährung ausgewachsener Carettochelys insculpta, Jungtiere fressen jedoch etwas mehr Feigen (HEAPHY 1990). Das ist ungewöhnlich, die meisten Wasserschildkröten-Arten, die als ausgewachsene Exemplare sich zum Großteil von Pflanzen ernähren, fressen als Jungtier noch mehr tierische Nahrung.

Anteil diverser Futtermittel am Futter-Volumen in der Natur nach HEAPHY (1990):

FutterkomponenteAnteil
Pflanzen
Wasserschraube (Vallisneria spiralis)87,15 %
Feigen (Ficus raumosa)2,56 %
Algen (Oedogonium sp., Chara affin. vulgaris)0,82 %
Nadelsimse (Eleocharis brassii)0,57 %
nicht identifiziert0,78 %
Tiere
Schnecken (Notopala, Thiara) & Muscheln (Velesunio)3,89 %
Rosenberggarnele (Macrobrachium rosenbergii)0,15 %
Insekten0,04 %
Aas (Flughund, Pteropus sp.)4,02 %
nicht identifiziert0,02 %
Zusammensetzung der Nahrung von Papua-Weichschildkröten nach HEAPHY (1990)

In anderen Studien (an anderen Stellen des natürlichen Verbreitungsgebietes) wurde an tierischen Futtermitteln Blaue Herzmuscheln (Batissa violacea), Napfschnecken (Nerita sp.), Insektenlarven und Fische gefunden. Bei den pflanzlichen Komponenten wurde auch von der Aufnahme der Wasserpflanze Nixenkraut (Najas tenuifolia), Früchten und Blättern von Bäumen (Sonneratia spp., Xylocarpus sp.), verschiedenen Früchten (Nipa-Palme [Nypa fruticans], Kanari-Nuss [Canarium indicum], Brotfruchtbaum [Artocarpus sp.], Weißer Buschapfel [Syzygium forte], Schraubenbaum [Pandanus aquaticus]) und Pit-Pit-Gras (Saccharum robustum) berichtet (GEORGES et al. 2008). Die Landpflanzen werden in Form von ins Wasser gefallenen Früchten und Blättern verzehrt.

Fütterung im Aquarium

Bei der Haltung im Aquarium sind Papua-Weichschildkröten nicht sehr wählerisch. Natürlich fressen sie gerne süßes Obst (Feigen, Äpfel, Bananen, Erdbeeren), aber dieses sollte nur einen kleinen Teil des Futters ausmachen. Der absolut größte Teil des Futters muss aus Wasserpflanzen, Wildkräutern und Salaten bestehen. Zudem nehmen sie Pellets, Frostfutter und getrocknete Futtertiere an.

Zeigen Papua-Weichschildkröten nach dem Erwerb Futterverweigerung, kann man versuchen sie mit gekochten Kartoffeln ans Fressen zu bekommen (VISSER & ZWARTEPOORTE 2005).

Sepia zur Kalzium-Versorgung sollte sich immer im Wasser befinden, so dass sich die Schildkröten daran bei Bedarf bedienen können.

Gruppenhaltung

Interessanterweise formen Weibchen der Papua-Weichschildkröte während der Eiablagesaison Gruppen von bis zu 12 Tieren. Dies führt dazu, dass an manchen Stellen die Eier von vielen Weibchen liegen, während an anderen (ebenfalls als Eiablageplatz in Frage kommenden) Stellen keine Eier liegen (GEORGES et al. 2008). Ein für Wasserschildkröten, die ja allgemein als Einzelgänger gelten, ungewöhnliches Verhalten. In Verbindung mit einem Schlupfauslöser (dazu später bei “Zucht” mehr) kann so die Überlebenswahrscheinlichkeit eines jeden Exemplars gesteigert werden.

Wenn mehrere Papua-Weichschildkröten zusammen gehalten werden, müssen Verstecke und genügend Platz vorhanden sein. In den meisten Fällen ist Carettochelys insculpta aggressiv, manchmal sogar bereits als Schlüpflinge. Im Allgemeinen richtet sich das aggressive Verhalten gegen andere Individuen der gleichen Art, wurde aber auch schon gegenüber anderen Wasserschildkröten beobachtet. Aggression und Gebissenwerden verursachen großen Stress für die untergeordnete Schildkröte(n), daher sollten die Tiere getrennt werden, wenn ein solches Verhalten beobachtet wird. Daher ist es ratsam Papua-Weichschildkröten einzeln zu pflegen.

Geschlechtsbestimmung

Es ist sehr schwierig, das Geschlecht von Carettochelys insculpta zu bestimmen, es sei denn, sie sind fast ausgewachsen (min. 20 cm). Anhand des Panzers und der Schwanzform kann man Männchen und Weibchen unterscheiden. Weibchen der Papua-Weichschildkröte haben einen hochgewölbten Rückenpanzer und sind schwerer. Ihr Schwanz ist kürzer und schmaler. Die Männchen von Carettochelys insculpta hingegen haben einen flacheren Panzer und ihr Schwanz ist dicker und länger, die Kloake ist bei Männchen weiter außen.

Auch anhand des Verhaltens kann man Rückschlüsse auf das Geschlecht der Schildkröten ziehen, allerdings auch erst wenn sie ausgewachsen sind. Die Männchen führen Nackenbisse aus, vor allem im Zuge der Paarung um sich an den Weibchen festzuhalten. Diese Bisse führen oft zu Verletzungen, auch andere Männchen können gebissen werden.

Vermehrung in der Natur

Die Geschlechtsreife der männlichen Papua-Weichschildkröten setzt mit einer Panzerlänge von etwa 30 cm im Alter von ungefähr 15 Jahren ein. Die Weibchen erreichen erst mit etwa 20 Jahren die Geschlechtsreife, bei einer Panzerlänge von über 30 cm (CANN 1998).

In Neuguinea legt Carettochelys insculpta während der Trockenzeit (September bis Februar) ihre Eier ab, in Australien von Juli bis November (während der dortigen Trockenzeit). Die Eier werden in etwa 20 cm Tiefe in feuchtem Sand vergraben. Gewöhnlich wird ein Gelege pro Weibchen und Saison abgelegt, alle zwei Jahre kann es aber nach etwa sechs Wochen zu einem zweiten Gelege kommen. Ein Gelege besteht aus 7-39 Eiern. Die Inkubations- und Schlupfbiologie der Papua-Weichschildkröte ist ungewöhnlich, die ersten neun bis elf Wochen nach der Eiablage entwickeln sich die Schildkröten in den Eiern, dann gehen sie eine Diapause ein. Die Diapause ist eine Unterbrechung der weiteren Entwicklung bei heruntergefahrenem Stoffwechsel. In der Zeit zehren die Embryos in den Eiern bis zu zwei Monaten vom Eigelb. Der Schlupf wird dann durch Sauerstoffmangel ausgelöst. In der Natur ist das der einsetzende Regen zu Beginn der Regenzeit, welcher den Sand (in dem die Eier liegen) durchtränkt und so dazu führt, dass weniger Sauerstoff vom Schildkrötenbabys durch die Eischale mit der Umgebung ausgetauscht werden kann (GEORGES et al. 2008).

Zucht in Gefangenschaft

Die europäische Erstzucht der Papua-Weichschildkröte gelang 2001 in der Wilhelma (Zoologisch-Botanischer Garten Stuttgart). Der Zoo Frankfurt züchtete erstmals im Jahr 2017 diese Schildkröte. Der Zoo Rotterdam züchtete ebenfalls Carettochelys insculpta, hat die Art aber inzwischen nicht mehr im Bestand. Es sind mir keine Privatpersonen bekannt welchen die Zucht gelungen ist, was aber nicht heißen soll, dass es nicht welche gäbe.

Die Papua-Weichschildkröte hat eine temperaturabhängige Geschlechtsfixierung. Bei einer Bruttemperatur zwischen 31-33 °C schlüpfen beide Geschlechter. Wird bei niedrigeren Temperaturen gebrütet schlüpfen Männchen, bei einer höheren Inkubationstemperatur schlüpfen Weibchen aus den Eiern (YOUNG et al. 2004).

Der einzige ausführliche Bericht zur Nachzucht von Papua-Weichschildkröten stammt aus dem Zoo Rotterdam (VISSER & ZWARTEPOORTE 2005). Dort wurden zwei Weibchen und ein Männchen gemeinsam in einem Aquarium mit 15.000 Litern (15 x 1,5 x 1 m) gepflegt. Die Paarung wurde nicht beobachtet oder als Aggressionsverhalten interpretiert. Der Nistplatz an Land wurde nicht angenommen. Nach einem Ausbruch des Weibchens und der Ablage von drei Eiern auf dem Fußboden wurden weitere Eier mit Hilfe von Calcium und Oxytocin in einem großen Kübel mit Torf aus der Schildkröte geholt. Von 22 Eiern erwiesen sich 15 als befruchtet. Nach 61 Tagen wurde ein Ei für fünf Minuten in Wasser gelegt, es passierte nichts. Auch bei den folgenden Versuchen schlüpfte nichts, das Ei schwamm dabei stets im Wasser. Erst ab dem 84. Tag sanken die Eier ab, sobald sie ins Wasser kamen und die kleinen Papua-Weichschildkröten schlüpften binnen 15-30 Minuten. Der Vorteil den Schlupf so auslösen zu können, wurde sogar genutzt um ein Jungtier während einer Pressekonferenz schlüpfen zu lassen. Nur ein einziges Jungtier schlüpfte im Inkubator aus dem Ei ohne vorher ins Wasser gelegt zu werden.

Literatur

Cann, J. (1998): Australian freshwater turtles. – Beauworth Publishing Ltd,
292 S.

Doody, J. S., A. Georges, J. E. Young, M. D. Pauza, A. L. Pepper, R. L. Alderman & M. A. Welsh (2001): Embryonic aestivation and emergence behaviour in the pig-nosed turtle, Carettochelys insculpta. – Canadian Journal of Zoology, 79(6), S. 1062-1072.

Doody, J. S., A. Georges & J. E. Young (2003): Twice every second year: reproduction in the pig‐nosed turtle, Carettochelys insculpta, in the wet–dry tropics of Australia. – Journal of Zoology, 259(2), S. 179-188.

Georges, A., S. Doody, C. Eisenberg, E. Alacs, & M. Rose (2008): Carettochelys insculpta Ramsay 1886-Pig Nosed Turtle, Fly River Turtle. – Chelonian Research Monographs, 5, S. 009.1-009.17.

Heaphy, L. J. (1990): The ecology of the Pig Nosed Turtle, Carettochelys insculpta, in Northern Australia. – Dissertation, University of New South Wales, 275 S. + Anhang.

Heiss, E. (2011). Die Paarung der Papua-Weichschildkröte (Carettochelys insculpta) und ihre Nachzucht in “down under”. – Marginata, 8(1), S. 45–51.

Visser, G. & H. Zwartepoorte (2005): Die Nachzucht der Papua-Weichschildkröte Carettochelys insculpta (RAMSAY, 1886) im Zoo Rotterdamm. – Radiata 14(3): S. 3-12.

Turtle Taxonomy Working Group [Rhodin, A.G.J., J.B. Iverson, R. Bour, U. Fritz, A. Georges, H.B. Shaffer & P.P. van Dijk] (2017): Turtles of the World: Annotated Checklist and Atlas of Taxonomy, Synonymy, Distribution, and Conservation Status (8th Ed.). – In: Rhodin, A.G.J., J.B. Iverson, P.P. van Dijk, R.A. Saumure, K.A. Buhlmann, P.C.H. Pritchard & R. A. Mittermeier (Hrsg.): Conservation Biology of Freshwater Turtles and Tortoises: A Compilation Project of the IUCN/SSC Tortoise and Freshwater Turtle Specialist Group. – Chelonian Research Monographs 7: S. 1–292.

Samedi, M. L. & D. T. Iskandar (2000): Freshwater turtle and tortoise conservation and utilization in Indonesia . – Chelonian Research Monographs, 2, S. 106–111.

Young, J. E., A. Georges, J. S. Doody, P. B. West & R. L. Alderman (2004): Pivotal range and thermosensitive period of the pig-nosed turtle, Carettochelys insculpta (Testudines: Carettochelydidae), from northern Australia. – Canadian Journal of Zoology, 82(8), S. 1251-1257.